Kempen: Selbstvergessen an der Zeitmaschine
10.04.2008
Kempen: Selbstvergessen an der Zeitmaschine. Furios beendete der Pianist Tobias Koch mit seinem Konzert am Donnerstagabend in der Kempener Paterskirche seinen Schumann-Zyklus. Über drei Jahre hat Koch in Kempen sämtliche Werke Schumanns für Klavier mit zwei Händen aufgeführt. In diesem Jahr wird der 150. Todestag des Komponisten begangen. Als besondere Attraktion wurden die virtuosen Interpretationen des in Kempen geborenen Pianisten auf dem Pianoforte der Firma Erad gespielt, als historisches Instrument aus der Zeit Schumanns eine Leihgabe des WDR, der dieses Konzert auch aufzeichnete. Es sei eine Zeitmaschine und Möbelstück, sagte Koch, das ein direktes Klangerlebnis aus der Zeit des Komponisten authentisch werden ließ. So oder so ähnlich habe auch Schumann selber seine Stücke zu Gehör bekommen.
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