Hans-Jochen Vogel fühlt sich pudelwohl im Altenheim
11.04.2008
Hans-Jochen Vogel fühlt sich pudelwohl im Altenheim. Hamburg (AFP). Der frühere SPD-Chef Hans-Jochen Vogel fühlt sich nach eigenen Worten pudelwohl im Altenheim. Das Leben sei ein Stück leichter geworden, sagte Vogel in der ARD-Sendung Beckmann am Montagabend. Im ganzen Haus herrscht eine ganz tolle Atmosphäre. Seine neuen Mitbewohner empfinde er als sehr angenehm im Umgang. Ich bin wieder mal der Jüngste, der Altersschnitt liegt bei 86, freute sich der 80-jährige Vogel, der 1960 mit 34 Jahren jüngster Münchner Oberbürgermeister geworden war. Aber natürlich mache ich mir Gedanken: Wenn du diese Wohnung verlässt - dann bist du nicht mehr am leben, räumte der Sozialdemokrat ein. Den Tod fürchtet Vogel nicht: Der Tod ist nichts Erschreckendes. Die Seele lebt fort. Ich habe die Vorstellung, dass man vom Herrgott ins Gespräch gezogen wird, um Rechenschaft abzulegen. Ich glaube, dass ich mit mir im Reinen sein kann, sagte Vogel. Der frühere SPD-Chef und seine Frau Liselotte waren diesen Februar freiwillig in ein Münchener Altenwohnheim gezogen. Man sollte das nicht erst im letzten Moment machen, wenn gar nichts anderes mehr übrig bleibt, betonte Vogel.
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